Nette Idee von Puma: Da in England und Italien dieses Jahr der Valentinstag auf einen Spieltag fiel, konnte man diese Videos seinem Schatzi schicken, wenn man lieber zum Fußball gehen als zuhause kuscheln wollte.
Die Seite www.passiveaggressivenotes.com beschäftigt sich mit allerlei Botschaften, die irgendwer an irgendwen auf irgendwelchen Zetteln in der Öffentlichkeit hinterlassen hat. Teilweise sehr lustig.
Die Seite www.artinloo.tumblr.com versteht sich hingegen eher als Kunstprojekt und animiert die Leute, Botschaften auf Klopapier in öffentlichen Toiletten zu verfassen und fotografieren…
Die amerikanische Satirezeitschrift “The Onion” war dabei, als Wissenschaftler der NASA ihre Pläne bekannt gegeben haben, sich bis zum Jahr 2018 an eine Frau anzunähern:
Wenn man jemanden umarmen möchte, der gerade weit, weit weg ist, kann man ihm jetzt ein Hug-E-Gram schicken… Zumindest, wenn einem nichts an einer weiterhin guten Beziehung liegt.
Besonders toll: Man kann eine personalisierte Botschaft aufnehmen, die dem Empfänger dann aus einem quäkenden Billiglautsprecher vorgespielt wird.
Eine Zeit lang bekam man bei einer Bestellung sogar noch gratis ein paar hässliche Plastikrosen dazu, aber dieses Angebot wurde kürzlich von der Seite genommen. Och Menno.
Bei dem Online-Spiel Blosics 2 muss man mit Kugeln Klötzchen von einem Plateau runterballern. Klingt erstmal nicht so wahnsinnig spannend, bringt aber wirklich Laune, weil der Aufbau der Klötze je nach Level immer wilder wird und die Physik ausgesprochen realistisch anmutet. Außerdem gibt es Kugeln mit verschiedener Schlagkraft, deren Einsatz unterschiedlich viele Punkte kostet, etc…
Viel wurde schon geschrieben über Chatroulette, die Website, die per Zufallsgenerator wahllos irgendwelche Menschen im Videochat verbindet, ohne Registrierung, ohne andere Hürden. Man hat keinen Einfluss auf die Auswahl des Chatpartners und kann nur über die F9-Taste die Übertragung beenden und sich automatisch mit dem nächsten verbinden. Der 17-jährige russische Programmierer, der inzwischen sieben Server in Frankfurt mit der Seite auf Trab hält, scheint damit den Nerv der Zeit getroffen haben, denn meistens sind gleichzeitig mehrere Tausend User online.
Doch die Seite muss sich einige Kritik gefallen lassen: Der Spiegel überschreibt z.B. seinen Artikel boulevardesque mit “Sex, Schock, Sucht“, die TAZ mit “Penis. Zack. Penis. Zack. Penis.“, doch es finden sich auch viele Stimmen, die Chatroulette einen hohen Suchtfaktor beimessen. Im Netz kursieren zahllose Berichte über Selbstversuche mit der Seite, wo die Autoren bemängeln, das man hauptsächlich Penisse und allenfalls mal komische Leute in komischen Kostümen zu Gesicht bekommt.
Mein eigener Selbstversuch bestätigt zwar, dass hin und wieder männliche Genitalien mit einem chatten wollen und so mancher grenzdebil wirkende Freak in die Kamera starrt, aber im Grunde macht das nichts, weil ohnehin kaum ein “Chat” länger als 2 Sekunden dauert – dann drückt nämlich einer der Chatpartner in aller Regel die F9-Taste. Etwas auch nur annähernd an eine echte Konversation erinnerndes kam nicht zustande…vielleicht auch, weil mir der Quatsch schon nach 20 Minuten und gefühlten 8000 Kurzchats viel zu langweilig wurde.
Und was halten wir jetzt davon? Chatroulette ist ein kurzfristiger Hype, der ebenso schnell weg sein wird, wie er da war.
Allerdings gibt es einige lustige Begleiterscheinungen, wie z.B. dieses Video:
Oder www.chatroulettemap.com, wo Fotos vieler Chatter auf einer Google-Map angezeigt werden.
Oder lustige Bildersammlungen wie z.B. diese, dase oder dose.
Aber auch diese ganze Blase wird bald von einer neuen abgelöst werden. Ich suche übrigens immer noch nach einem Onlinedienst, der mir eine leckere Pizza mailt (zur Not auch faxt), aber darauf ist irgendwie noch niemand gekommen…
Da hat es doch tatsächlich jemand beim Counterstrike-Spielen in der chinesischen Provinz Jilin gewagt, den “Wall-Hack”, mit dem man durch Wände hindurchsehen kann, zu benutzen. Einer der Mitspieler (es wurde über LAN gespielt) hat es bemerkt, fand es offenbar gar nicht komisch und rammte dem Cheater ein 30 Zentimeter langes Messer in den Kopf.
Vermutlich hatten die Ärzte im Krankenhaus auch den ein oder anderen Cheat parat, denn das Opfer hat trotz einer Chance von 1:10000 überlebt. Der Schüler wurde in einer zehnstündigen Operation von der Klinge befreit und steht derzeit noch unter Beobachtung, für den Fall dass es zu Entzündungen kommt.
Via Tom’s Hardware – Chinesischer Originaltext und weitere unschöne Bilder bei Sohu.com.
Dieses Schweizer Messerchen habe ich immer in der Hosentasche dabei:
Seine 87 Werkzeuge mit 141 Funktionen qualifizieren das “Wenger Giant Knife” für das Guiness Buch der Rekorde. Dass es über 1,3 Kilo wiegt, fällt dabei wohl kaum ins Gewicht (haha).
Es kann beim Hersteller Wenger für schlappe 800 Euro bezogen werden, bei Amazon kostet es derzeit sogar nur lächerliche 630 Euro.
Funktionen, die mir allerdings bislang fehlen: Das gute Stück kann weder Pizza backen noch selbständig Blogbeiträge schreiben. Des weiteren ist der Tarnkappen-Stealth-Modus noch nicht ganz ausgereift, und der integrierte fliegende Teppich hat manchmal Probleme mit dem Anlasser. Aber das wird sicher demnächst durch ein Firmware-Update gefixt.
Martin Sonneborn, Außenreporter der Heute Show, hat es sich indes zur Aufgabe gemacht, der deutschen Bevölkerung das neue Google Home View nahezubringen: